Unsere Familienreise mit dem Wohnmobil



Seit Jahren wünschte mein Mann sich eine Reise mit dem Wohnmobil. Bevor unsere Große nun zur Schule kommt, wollten wir diesen Traum realisieren und sind für zwei Wochen mit einem Dethleffs Wohnmobil nach Italien gereist. Das war eine so unglaublich schöne und abenteuerliche Reise, daher möchte ich Euch gerne die nächsten Tage mehr darüber erzählen.



Unser Wohnmobil haben wir in Isny im Allgäu abgeholt, für uns aus dem hohen Norden eine lange Anreise, die wir mit einer Übernachtung überbrückt haben. Wenn man ein Wohnmobil mietet, spart man so gleich bei den Freikilometern. 


Bei Mc Rent in Isny haben wir unser Wohnmobil, den neuen Trend I von Dethleffs das erste Mal gesehen und waren sehr beeindruckt und aufgeregt. Gleich daneben ist auch der Hauptsitz von der Firma Dethleffs und der ganze Parkplatz war voll mit den tollsten Wohnmobilen und Wohnwagen. Für uns Campingneulinge war das alles sehr eindrucksvoll.


 Als wir nach Wohnmobilen geschaut hatten, ist mir im Internet die Firma Dethleffs wegen dem Motto „Ein Freund der Familie“ aufgefallen. Denn mit vier Personen wollten wir ein Wohnmobil haben, das sich perfekt für einen Familienurlaub eignet. Neben den vielen verschiedenen Varianten von Reisemobilen für alle Familiengrößen und Bedürfnisse, hat mich auch die Dethleffs Family Stiftung sehr angesprochen.
 
Hier unterstützt Dethleffs andere Stiftungen, setzt das Projekt „Endlich Ferien“ um, bei dem sich Familien für einen Urlaub in einem festen kostenlosen Caravan bewerben können und die tolle Weihnachtsmannaktion, bei der Kinder in Kliniken und Einrichtungen beschenkt werden.  



Nach der Übergabe räumten wir alle unsere Sachen in das Wohnmobil und waren erstaunt, über den Platz den wir hatten. Überall gab es kleine Schränke und Fächer, in denen wir die Kleidung, Jacken, Malsachen und Bücher, unsere Kulturtaschen, Lebensmittel und vieles mehr verstauen konnten. Dazu ein sehr großer Stauraum im hinteren Teil des Wohnmobils, in dem unser Campingtisch und vier Stühle waren, die man extra dazu buchen kann. Dort könnte man theoretisch auch Fahrräder, Laufräder oder sogar einen Roller verstauen.


Im Innenteil des neuen Trend I Wohnmobils fühlte man sich wie in einer fahrbaren Ferienwohnung. Es gab im hinteren Teil ein eigenes Schlafzimmer mit breitem Bett und einer Tür. War diese Tür zu, hatte man einen richtig abgeschlossen Raum. Perfekt für den Kleinen, der auch mal tagsüber oder am Abend so in Ruhe schlafen konnte.

Das große Bett ist über dem Stauraum und man kann es in der Höhe verstellen, je nachdem wie viel Platz man zum Verstauen braucht. Dazu gab es eine Dusche, Toilette und Waschbecken in einem extra Bereich.



 Im Mittelteil des Wohnmobils gab es eine Küchenzeile mit einem Gasherd mit drei Flammen, eine Spüle und einen großen Kühlschrank, der 142 Liter fasste und sogar ein sehr gut funktionierendes Tiefkühlfach hatte. Das fand ich so unglaublich, wir konnten jederzeit unsere Eiswürfel und Eis essen oder Tiefkühlgemüse drin lagern.


Wenn man ein Wohnmobil mietet, kann man das Geschirr und die Campingausstattung dazu buchen. Daher hatten wir Besteck, Töpfe, eine Pfanne und Geschirr in den Küchenschränken. Sehr praktisch, wenn man das nicht alles mitschleppen muss.


 Neben der Küchenzeile war eine Essecke mit einer Sitzgruppe, einem extra Sessel und einem verstellbaren Tisch. Wenn man auf dem Campingplatz steht, kann man noch die beiden Vordersitze umstellen, so das diese auch um die Sitzgruppe herum sind. So konnten wir gut alle zusammen dort essen, was wir drinnen aber nur selten gemacht haben. Während der Fahrt konnten wir hier beide Kindersitze befestigen.



 Das Besondere bei dem Trend I von Dethleffs ist das integrierte Hubbett mit 196 x 150 cm Liegefläche, das zwar klassisch über dem Fahrersitz ist, aber von außen nicht, wie die herkömmlichen Wohnmobile diese große Erhöhung hat. Das ganze Wohnmobil sieht dadurch sehr elegant und modern aus und dazu ist es sehr praktisch, denn man musste es nur am Abend runterlassen und konnte dann ganz bequem mit einer Leiter hineinklettern. Dazu waren die zweier Sitzgruppe und der Sessel trotz großem Bett weiter nutzbar.


 Das Fahrerhaus hat das Fahren deutlich erleichtert, denn man sitzt nicht nur viel höher, sondern hat auch eine große Panoramascheibe für einen super Überblick. Dazu gab es einen USB Anschluss, wenn man wie wir das Handy als Navigationsgerät nutzt, einen Halter fürs Tablett, Handy oder Karten und eine Rückfahrkamera. Eine wirklich großartige Erfindung!

 Über eine zentrale Anlage konnte man Heizung und Warmwasser steuern. Die Lüftungsschlitze der Heizung, die wir in Deutschland am Abend noch genutzt haben, verliefen direkt über den Boden. Dadurch wurde dieser so warm, wie bei einer Fußbodenheizung. Herrlich! Warmwasser zum Duschen und Spülen konnte man zwischen 40 Grad und 60 Grad einstellen. Man könnte auch sagen, dass ist Luxus Camping!


Die Panoramascheibe konnte man mit einer Jalousie zumachen und so den Innenraum vor Kälte, Hitze oder neugierigen Blicken auf den Campingplätzen schützen. Türen und Fenster wurden durch einen leichten Schiebemechanismus mit einem Moskitonetz oder mit einer Jalousie geschlossen. Dazu hatten die beiden Türen Zentralverriegelung. Und wenn die Sonne brannte, gab es eine große Markise, die Ihr auch im nächsten Post seht.


Die ersten beiden Tage mussten wir uns erst an das Reisen mit dem Wohnmobil gewöhnen. Nicht nur das Fahren war natürlich anders, sondern das ganze Wohnen war ein neues Gefühl. Wir fanden es alle sehr abenteuerlich, aber gewöhnten uns schnell daran. Nach einer Woche waren wir dann schon alte Campinghasen, als wir es nach zwei Wochen wieder abgegeben haben, fragte meine Tochter gleich, ob der nächste Urlaub auch wieder mit dem Wohnmobil ist.

Richtig toll war, dass wir eigentlich geplant hatten, eine Weile im Allgäu zu bleiben. Als wir das Wohnmobil abholten, goss es dort in strömen und der Wetterbericht sagte mindestens vier Tage starken Regen voraus. So hielt uns nichts mehr in Deutschland und wir fuhren noch am gleichen Tag Richtung Italien. Diese Flexibilität bei der Reise mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen ist ein riesen Glück, denn als wir über den Brenner fuhren, hatten wir sofort über 20 Grad und Sonnenschein.



Je weiter wir fuhren, umso sonniger wurde es und wir hatten so zwei ganze tolle Wochen in Italien. Wo wir während unserer abenteuerlichen Familienreise mit dem Wohnmobil überall waren und was wir so erlebt haben, erzähle ich Euch mit vielen wunderschönen Fotos beim nächsten Mal. 

Mehr Informationen über die vielen Caravans und Reisemobile von Dethleffs findet Ihr hier auf der Internetseite. Und auf Facebook gibt es viele Neuigkeiten und tolle Gewinnspiele.

Bis bald,

Dieser Post entstand mit freundicher Unterstützung von Dethleffs.
Ganz herzlichen Dank dafür.


Mein Sommerferientipp für Kinder, die Vorhang Auf Erlebniswoche in der Vulkaneifel




Heute habe ich einen super Sommerferientipp für alle Kinder zwischen 9-14 Jahren, die Vorhang Auf Erlebniswoche vom 31.07-07.08.2016 in der Vulkaneifel.

 Die tolle Zeitschrift Vorhang Auf habe ich Euch hier auf dem Blog ja schon mal vorgestellt. Viermal im Jahr nimmt Vorhang Auf Leser zwischen 3-13 Jahren mit auf eine fantasievolle Reise zu den Indianern, den Einhörnern, in die Berge oder zu den Bäumen, in die Welt der Musik und Märchen oder lässt die Kinder Detektive und Handwerker sein. Über 100 verschiedene Hefte, immer mit einem festen Thema, sind hier bereits bei Vorhang Auf erschienen.



Im werbefreien Kinderteil erfahren die Kinder spannende Geschichten, tolle Spielideen, leckere Rezepte, kreatives zum Basteln, pfiffigen Rätselspaß und noch vieles, vieles mehr. Dazu gibt es in jedem Heft einen pädagogischen Elternteil mit vielen Anregungen. Wenn Ihr Vorhang Auf noch nicht kennt, könnt Ihr hier ein kostenloses Probeheft anfordern. Ihr müsst lediglich Porto und Verpackung in Höhe von 3,90 Euro zahlen.


Und nun haben Vorhang Auf und Ahoi Camps sich etwas ganz besonderes einfallen lassen, eine Kinderfreizeit, bei der keine Langeweile aufkommt, sondern viele tolle Erlebnisse auf die Kinder warten. Zwischen Wiesen, Wäldern und den wunderschönen Vulkanseen, die man auch Maare nennt, warten spannende Abenteuer.
  
Alles, was die Kinder sonst in der Vorhang Auf lesen, können sie hier hautnah erleben. Mit Baden in erfrischenden Lavaseen und Entdecken von verwunschenen Ritterburgen. Mit spannenden Geschichten und Musik am Lagerfeuer, mit Geländespielen, Wanderungen und auf Spurensuche der alten Römer in Trier.


Die Kinder wohnen während der Erlebniswoche im Jugendhüttendorf in der Vulkaneifel, welches über ein weitläufiges Gelände mit Spiel-und Sportplätzen, einer Feuerstelle, Grillplätzen und einem Riesen-Tipi verfügt. In ihrer freien Zeit können die Kinder Tischtennis spielen, es gibt einen Volleyball- einen Badminton- einen Basketball- und einen Fußballplatz. 


Im Gruppenraum können die Kinder frei oder gemeinsam mit der Kunstpädagogin malen und gestalten. Überall gibt es Winkel, Ecken und Verstecke, welche die Kinder zum phantasievollen Spiel anregen. Dort erleben alle zusammen unbeschwerte Ferientage mit unvergesslichen Erlebnissen und viele neuen Freundschaften.


Fünf ausgebildete Pädagogen betreuen die jungen Entdecker dabei rund um die Uhr. Die Vollverpflegung ist hochwertig und biologisch, dabei können auch Allergien berücksichtig oder vegetarisches und schweinefleischfreies Essen für Muslime angeboten werden.

Die Kinder haben eine Haftpflicht- und Unfallversicherung und auf Wunsch gibt es auch einen Abholservice vom Bahnhof Wittlich. Somit steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege. 



Ich finde diese Ferienfreizeit hört sich so toll an, als Kind würde ich mich riesig freuen, daran teilnehmen zu können. Mehr Informationen zu der Vorhang Auf –Erlebniswoche findet ihr hier unter Ahoi Camps.

Dazu findet Ihr Ahoi Camps und Vorhang Auf auch auf Facebook. 

Ich wünsche allen Kindern, die an der Vorhang Auf Erlebniswoche teilnehmen eine wundervolle und unvergessliche Zeit.





Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Vorhang Auf und Ahoi Camps.

Fliegenpilz Hocker für den Garten aus alten Baumstämmen (DIY)


Heute geht es bei uns mal wieder in den Garten, denn ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr ein paar Gartenprojekte umzusetzen.

Unsere Kinder wünschten sich ein neue Sitzgelegenheiten, um dort mal ein kleines Picknick zu machen, ein Eis zu schlecken oder Stockbrot mit ihren Freunden zu machen. 


Und was würde besser zu uns passen, als ein paar rot- weiß gepunktete Fliegenpilzhocker? Hierfür haben wir einfach ein paar alte Baumstämme genommen, die schon seit einiger Zeit bei uns herumstanden. 
Diese haben wir zuerst mit feinem Schleifpapier an der Oberseite leicht angeschliffen. Danach kam roter, wasserfester Buntlack darauf.


Der rote Lack musste einen ganzen Tag trocknen.
Dabei Vorsicht mit den spielenden Kindern ringsherum. Die Farbe bekommt man nicht aus der Kleidung und von den Händen nur ganz schwer ab.


Am nächsten Tag haben wir in ein Stück Pappe einen Kreis gemalt und ausgeschnitten. Nun hatten wir unsere Schablone. 
Mit einem Pinsel, wasserfesten Weißlack und der Schablone nun überall verteilt kleine weiße Punkte auf die rote Fläche tupfen. Dabei nach jedem Kreis die Schablone etwas abwischen, damit keine Farbe versehentlich drauf kommt.


Die Hocker einen weiteren Tag trocknen lassen und schon sind sie fertig.


Ein toller Hingucker im Garten und bei uns nun immer ganz schnell besetzt, sobald es ein kleines Picknick gibt. Daher macht ruhig ein Paar für die kleinen Freunde mehr ;-). 

Viel Spaß wünscht Euch

Ein fruchtig- frischer Kuchen im Glas, ganz ohne Backen


Der Sommer ist nicht mehr weit und wenn sich lieber Besuch bei Euch ankündigt, aber Ihr so gar keine Lust zum Backen habt, kommt hier nochmal mein Rezept für die

 fruchtig-frischen Kuchen im Glas, ganz ohne Backen.



Ihr braucht für 6-8 Gläser (je nach Größe): 

* eine große Dose Pfirsiche
* 250 ml von dem Pfirsichsaft
* 400 Gramm Schmand  
* 1/2 Becher geschlagene Sahne 
* etwas Vanillezucker oder Puderzucker
* eine halbe Packung Butterkekse
* 60 Gramm flüssige Butter


Nun die Zubereitung:

Die Kekse in einem (geschlossenem) Gefrierbeutel (mit dem Nudelsieb) oder in der Küchenmaschine fein zerbröseln und mit der flüssigen Butter vermischen. Die Gläserböden damit füllen, etwas übrig behalten. 

Den Schmand mit dem Pfirsichsaft und dem Vanille-oder Puderzucker vermischen und die geschlagene Sahne unterheben. Ein bis zwei Esslöffel jeweils auf die Bodenmischung geben. 

Pro Glas einen halben Pfirsich klein schneiden und auf die Creme geben. Darauf noch mal einen kleinen Klecks Creme und mit etwas Keksboden abschließen. 

Oben drauf noch eine Erdbeere, Himbeere oder anderes Obst als Dekoration setzen, fertig ist der oberleckere Kuchen im Glas, ganz OHNE BACKEN


Und während ich versuche meine Leckereien zu fotografieren, hüpft der Kleine fleißig im Bild herum, weil er es kaum erwarten kann, dass eine Probierportion für ihn abspringt. Aber bei diesem Kuchen auch kein Wunder, er schmeckt soo lecker!


Guten Appetit und bis bald, 

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„Das Geburtsbuch“, ein wundervolles Handbuch rund um die Geburt

Heute möchte ich Euch ein ganz neues Buch vorstellen, dass gerade erst im Mai 2016 veröffentlicht wurde und für alle Schwangeren ein wahrer Schatz ist! „Das Geburtsbuch“ von Nora Imlau


Als ich das Geburtsbuch das erste Mal in den Händen hielt, dachte ich, ich schaue nicht richtig! Denn alle Fotos in dem Buch wurden von der Fotografien Kerstin Pukall fotografiert, die auch schon meine beiden Babybäuche in Szene gesetzt hat und kurz vor der Geburt meines Kleinen, noch wunderschöne Familienfotos von uns gemacht hat.

Auch das beeindruckende Foto auf dem Cover von einer Mutter, die gerade ihr Baby geboren hat, ist wunderschön! Ein Blick in die Augen der Frau genügt und man hat sofort wieder diesen Moment zurück, indem man sein eigenes Baby das erste Mal im Arm hat. Nicht nur die Fotos haben mich gleich fasziniert, sondern auch die Vielfalt und Wahl der Themen in dem Buch, die eine selbstbestimmte Geburt ermöglichen.


 Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir immer wieder ausgemalt, wie die Zeit mit Babybauch und die Geburt werden wird. Ich habe den Rat angenommen, ganz unvoreingenommen an das Thema Geburt heranzugehen, denn es kommt sowieso alles anders, als geplant.
Noch nicht einmal ein Schwangerschaftsbuch hatte ich, um mich zu informieren und eigentlich gab es doch so viele offene Fragen. N
un denke ich auch, man sollte als Schwangere viel besser vorbereitet sein, um zu wissen, was passiert in den einzelnen Geburtssituationen!


Denn meine Schwangerschaft und die Geburt meiner Tochter verliefen plötzlich ganz anders, als ich es mir vorgestellt und gewünscht hatte und ich war völlig durcheinander. Denn jeder teilte mir seine Erfahrungen und individuellen Tipps mit. Die anderen schwangeren Mütter, die ich in den Vorbereitungskursen kennenlernte. Die Erfahrungen der Freundinnen, die bereits Kinder hatten, die guten Ratschläge, der etwas älteren Generation und die Ideen meiner Frauenärztin und Hebamme. Das alles zusammen gab eine so große Mischung an Informationen, die mich immer mehr verunsicherte. In genau diesen Momenten hätte ich mir „Das Geburtsbuch“ sehr gewünscht, dass alle Themen rund um die Geburt auf den Punkt bringt und die einzelnen Facetten der Geburtssituation betrachtet, ohne dabei die Ansicht zu vertreten, so muss es sein!


Die Autorin Nora Imlau muss für dieses Buch einen unglaublichen Erfahrungsschatz gesammelt haben und zeigt einem dabei, dass jede Frau und jede Geburt  anders  ist, und jede Geburtserfahrung seine eigene Berechtigung hat.

Im ersten Kapitel geht es über die Vorbereitung einer Geburt. Wie die Geburt eine Frau eigentlich verändert, was die Emotionen der Frau während einer Geburt sind, was passiert Körperlich bei der Geburt und welche Geburtshelfer gibt es alles? Toll ist, dass neben den Hebammen, Ärzten und Partnern als Geburtshelfer, auch die wenig bekannte Doulas genauer erklärt werden.


Das zweite Kapitel des Buches, beschäftigt sich mit dem Erleben der Geburt indem die 10 Wege ein Kind zur Welt zu bringen genauer betrachtet werden. Es ist einfach großartig, wie ein Kind alles geboren werden kann und traurig, wie wenig man als Schwangere eigentlich darüber weiß. Ob eine Geburt ganz alleine oder zu Hause, im Geburtshaus oder der Klinik,  im Wasser oder in einer der verschiedenen Geburtsposition, mit geplanter und ungeplanter medizinischer Hilfe oder, was für mich ganz neu war, unter Selbsthypnose. Dabei werden immer die Gründe für und gegen einen Geburtsweg aufgeführt, die einem zu weiteren Nachdenken anregen.


Auch besondere Geburten werden in dem Buch beschrieben. Wie ist es mit einer Spontangeburt nach einem Kaiserschnitt? Wie funktioniert die Geburt von Zwillingen? Was passiert bei einer Frühgeburt oder der stillen Geburt, wenn das Kind bereits im Mutterleib verstorben ist?

Besonders beeindruckend finde ich in diesem Kapitel, dass man nie das Gefühl hat, es gibt nur den einen richtigen Weg. Egal ob medizinische Hilfe notwendig ist oder nicht, egal ob geplant oder ungeplant, ob Hausgeburt oder Klinik, es werden immer alle Seiten des Geburtsweges betrachtet.


Das dritte und letzte Kapitel „Verarbeiten“ im Buch ist wichtig, für alle, deren Geburt nicht so war, wie sie es sich gewünscht haben. Oder, die von Ihrer Geburt emotional und körperlich viel mehr beeinträchtigt  worden sind, als sie es vorher gedacht haben.

Das Geburtsbuch“ ist 286 Seiten lang reich gefüllt an Informationen, verschiedenen Gedanken, wunderschönen Fotos und allem, was man über die verschiedenen Wege einer Geburt wissen sollte. Ich bin mir sicher, dass es schon bald von vielen Hebammen und Frauenärzten als das Geburtshandbuch empfohlen wird.

Bis bald,