Das Lieblingsessen meiner Kindheit von Alexandra von "Reges Leben"

Ihr wisst, ich liebe alte und klassische Rezepte, die nach Kindheit und vielen Erinnerungen schmecken.

Ein Essen, das mich sehr an meine Kindheit erinnert, ist das Rezept für eine Hühnersuppe, das ich Euch schon mal gezeigt habe.

Und da wir ja alle das ein oder andere Lieblingsrezepte aus der Kindheit haben, zeige ich Euch nun immer mal wieder auf meinem Blog ein Rezept von einer anderen Bloggerin. Den Anfang macht die liebe Alexandra vom Blog "Reges Leben".


Alexandra ist Mama von vier Kindern und hauptberuflich Diplom Kauffrau. Sie lebt mit ihrer Familie im Herzen des Ruhrgebietes und schreibt dort ihren Blog Reges Leben. Auf ihrem Blog teilt sie mit ihren Lesern lustige Alltagsgeschichten einer Großfamilienmama, Bastelarbeiten nach Jahreszeiten, sowie Koch- und Ausflugstipps.

Und nun übernimmt Alexandra, die uns ihr Lieblingsrezept "Bratkartoffeln mit Spiegelei" mit einem tollen Trick und der schönen Geschichte dahinter verrät.

Viel Spaß beim Lesen und beim Kochen und guten Appetit,


Auf dem Land bin ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Oma aufgewachsen. Wir haben sozusagen im Mehrgenerationenhaus gelebt und da meine Eltern beide berufstätig waren, habe ich viel Zeit bei und mit meiner lieben Oma verbracht. Ich denke heute noch viel an sie und bin unfassbar traurig, dass sie bereits kurz vor der Geburt unseres ersten Kindes gestorben ist. Die gesamte Kindheit war sie für mich wie eine Mutter, hat mit mir Hausaufgaben gemacht, hat mit mir gespielt, sie hat mir Geschichten von „früher“ erzählt und ihr Bett war immer das Kuscheligste für mich. Aufgewachsen ist sie in einer großen Bauernfamilie als eins von sieben Kindern. 

Kochen war eine ihre Leidenschaften. Wir haben jede Mahlzeit gemeinsam zu uns genommen und jeden Freitag war mein Wunschtag. Ich durfte mir zum Abendbrot mein Lieblingsgericht wünschen. Jahrelang habe ich mir jeden Freitag ganz einfach aber lecker Bratkartoffeln mit Spiegelei von meiner Oma gewünscht. Und keiner konnte so lecker die Bratkartoffeln zubereiten wie sie. Wichtig ist, dass die Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln gebraten werden. Sie müssen lange in der Pfanne braten, so lange, bis sie knusprig und goldig braun in der Pfanne glänzen. „Am Ende musst Du immer noch ein gutes Stück Butter dazugeben.“ Das war ihr Geheimnis. „Dann glänzen sie richtig schön.“


Was Du brauchst für unser Rezept (für ca. 4 Personen)

· 1 kg festkochende Kartoffeln

· Butter (ca. 1/4 Pfund)

· Rapsöl

· Salz und Pfeffer zum Abschmecken

· 4 Spiegeleier

Je nach Bedarf und Geschmack noch Speckwürfel und Zwiebeln.


Du kochst die Kartoffeln gerne schon am Vortag als Pellkartoffeln ab. Vor dem Braten schälst Du Deine Kartoffeln und schneidest sie in kleine Würfel. Gib reichlich Öl in die Pfanne, dass Deine Kartoffeln schön angebraten werden. Für die erste Zeit gebe ich immer einen Deckel auf die Pfanne, damit es nicht so stark spritzt. Falls Du Dich für die Variante mit Speck und Zwiebeln entschieden haben solltest, brate diese vorher und stell sie zur Seite. Sonst werden der Speck und die Zwiebeln zu schnell dunkel. Deine Bratkartoffeln dürfen unter Wenden gut und gerne 30-40 Minuten in der Pfanne braten. Genau so lange, bis sie knackig braun sind. Kurz vor dem Ende gibst Du noch einen guten Schlag Butter dazu und dann die Zwiebeln mit dem Speck unterheben. Alles gut vermengen, parallel die Spiegeleier braten und alles zusammen servieren. Dazu schmeckt am besten eine Tasse Vollmilch.

Lasst es Euch schmecken, 
Eure Alex


Kommentare:

  1. lustauffamilie.wordpress.com17. April 2017 um 20:24

    Hallöchen,

    das ist ja eine wunderbare Idee- Lieblingsrezepte aus Kindertagen.
    Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen;-)

    Viele Grüße Nadine

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    1. Vielen Dank, dass freut mich.

      Ganz liebe Grüße, Tanja

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  2. Liebe Tanja,
    die Idee finde ich ganz, ganz großartig und ich bin schon gespannt welche tollen Rezepte da noch kommen werden.
    Ich träume ja von einem Kochbuch, wo ich Kuchenrezepte von älteren Menschen sammle. Gerade die Rezepte aus der Kindheit oder von Oma sind noch sowas besonderes. Hach, ich freu mich! Danke für das Rezept.

    Liebe Grüße,
    Leo

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