Ein leckeres Rezept für Weckmänner und Stutenkerle

Auf diesen Post freue ich mich seit Tagen. Denn ich habe mit meinen Lieben zusammen Weckmänner selber gemacht, manche von Euch kennen sie auch als Stutenkerle, und sie sahen nicht nur süßersüß aus, sie schmeckten auch soo lecker. 


Je nach Region werden die Weckmänner oder Stutenkerle im November zum Sankt Martin, im Dezember an Nikolaus oder in der Adventszeit als besonderes Gebäck gegessen. Wir haben sie das erste Mal selber gemacht und ich denke, es wird nun jedes Jahr eine schöne Tradition bei uns werden. 


Die Weckmänner sind eine echte Schlemmerei und Kindheitserinnerung.


Immer beim Weckmann mit dabei, eine Schleife um den Hals und eine Tonpfeife in der Hand. Ich finde, sie sehen damit allerliebst aus. 



Ihr braucht für acht Weckmänner / Stutenkerle: 

 * 250 Gramm Quark (4o %)
 * 100 ml. Milch 
 * 70 ml. Rapsöl
* 150 Gramm Zucker 
* 2 Päckchen Vanillezucker
* 500 Gramm Weizenmehl
* 1 Prise Salz
* 1 1/2 Päckchen Backpulver
* 1/2 Tl. Zimt 
* 1/2 Tl. fein gemahlenen Kardamon
* Rosinen für die Augen, Mund und Knöpfe

* Eine Weckmannform /Stutenkerlform (Partnerlink)
* Bänder für die Schleife (Partnerlink)
* Tonpfeifen (Partnerlink) 



Und so werden die Weckmänner / Stutenkerle zubereitet: 

Quark, Milch, Öl, Zucker und Vanillezucker miteinander verrühren. Das Mehl, Backpulver, Salz und die Gewürze hinzugeben und alles weiter verrühren. 


Den Teig auf einer bemehlten Fläche ungefähr 5 mm ausrollen und mit der Form die Weckmänner ausstechen. Sie gehen beim Backen später noch gut auf. 


Die Weckmänner auf das Backblech legen. Bei uns passten immer zwei Weckmänner auf ein Blech und wir hatten immer zwei Bleche gleichzeitig im Ofen. 


Nun die Rosinen als Augen, Mund und Knöpfe in den Weckmann drücken. Die Pfeifen wie auf meinen Bildern in den Arm legen und die Hand drumherum legen. Rosinen und die Hand leicht auf dem Teig andrücken.  


Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen, die Weckmänner ungefähr 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 


Nun die Schleifen um den Hals binden, fertig sind
Weckmänner. 



Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Backen und lasst sie Euch schmecken, 



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Kommentare:

  1. Oh ja, ich kenne sie auch. Es ist zwar schon lange her, aber ich habe meine Lehrzeit im Schwarzwald verbracht (Hotelfach) und einmal im Jahr wurden in der Hotelküche unzählige dieser Männer gebacken, jeder Gast bekam einen auf den Frühstücksteller gelegt und auch das Personal bekam jeder einer. Welchen von beiden Namen ertrug weiß ich nicht mehr und auch nicht mehr den Anlass, da google ich gleich mal... Auf jeden Fall haben wir uns immer sehr darüber gefreut und geschmeckt haben sie total klasse.
    Vielen Dank fürs zeigen und die Erinnerung.
    Liebe Grüße von der Insel Rügen,
    MAndy

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    1. Hallo liebe Mandy, das ist ja eine tolle Erinnerung und was für ein aufmerksames Hotel gegenüber den Gästen und Personal. Finde ich eine sehr liebe Geste.

      Viele Grüße, Tanja

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  2. Liebe Tanja,
    hach, die kenne ich aus meiner Kindheit, die Tonpfeifen fand ich immer besonders toll. Danke für das Rezept, meine Enkelin bäckt so gerne :O)
    LG Sabine

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    1. Die fanden meine Kinder auch besonders schön. Wir werden sie auf jeden Fall wieder backen und haben die Tonpfeifen schon gut zur Seite gelegt fürs nächste Mal. Ganz viel Spaß und liebe Grüße, Tanja

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  3. Kindheitserinnerungen werden wach :-) Bei uns hießen diese Männchen früher "Dambedei". Ich habe gerade gegoogelt, dass war wohl sehr regional begrenzt um Karlsruhe :-)
    Bei den Laternenfesten der Kirche bei uns jetzt (Nordhessen) bekommen die Kinder Martinshörnchen geschenkt, mit dem Aufruf, sie zu teilen (in Anlehnung an Martin, der seinen Umhang teilt).
    Liebe Grüße und eine schöne Zeit
    Hanna

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    1. Ja stimmt dambedei heißen die bei uns Nähe Karlsruhe :D ist ganz lustig wenn man wo anders ist... keiner weis was man meint, jetzt kenne ich seit ein paar Monaten den Begriff weckmann:D
      Auf jedenfall ein tolles Rezept <3

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    2. Bei uns bekommen die Kinder zu Sankt Martin immer Martinsgänse, das lieben sie auch. Dambedei habe ich heute schon mehrmals gelesen, ich glaube es gibt sehr unterschiedliche Bezeichungen. Schön, dass sie bei Dir auch Kindheitserinnerungen wachrufen.

      Liebe Grüße, Tanja

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    3. Vielen Dank liebe hikari :-).

      Ganz liebe Grüße, Tanja

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  4. Antworten
    1. Wir sonst auch :-), aber ich wollte die Weckmänner unbedingt mal probieren. Sehr lecker.

      Liebe Grüße, Tanja

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  5. Hallo Tanja,
    die habt ihr aber toll hinbekommen,die sehen ja perfekt aus!Bei uns im Rheinland gibt es die Weckmänner(oder auch Weckbrote)ja immer nach den St.Martins-Zügen.Allerdings aus Hefeteig,aber zum Backen mit Kindern finde ich Quark-Ölteig immer unkomplizierter und lecker ist er natürlich auch.Habt ihr auch schon Laternen gebastelt?
    Viele Grüße und viel Spaß zu St.Martin,
    Monika

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    1. Vielen Dank, ich glaube das lag an der Form. Da sahen sie alle so allerliebst aus. Der Quark-Ölteig war sehr lecker und ging gut zu verarbeiten. Laternen haben wir im Kindergarten gebastelt. Ich wollte eigentlich in diesem Jahr endlich mal die Anleitung veröffentlichen. Ich glaube, das wird wieder erst nächstes Jahr etwas :-). Hoffentlich bleibst Du mir bis dahin treu ;-).

      Ganz liebe Grüße, Tanja

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