Einen Igelkuchen selbst machen

Einen Igelkuchen selbst machen

Meine Kinder waren ein bisschen bedrippelt, dass ich Euch noch nicht den supersüßen Igelkuchen gezeigt habe, den wir letztens zusammen für eine liebe Freundin zum Geburtstag gemacht haben, die ein riesengroßer Igelfan ist. 
 

Ein selbst gemachter Igelkuchen 

 
Ich sagte ihnen, es war ja gerade erst Ostern und irgendwie passte ein Igel nicht dazu. Und eigentlich wollte ich ihn im Herbst veröffentlichen, aber damit waren meine Kinder so gar nicht einverstanden. Sie haben ja recht! Er war so niedlich, richtig lecker und ganz einfach nachzumachen und wir wollen Euch den kleinen Kerl nun unbedingt mal genauer zeigen.
 

Daher kommt heute unser selbst gemachter Igelkuchen

 

Ich habe vorher überlegt, wie ich die Igelform hinbekommen könnte. Man kann auch Igelbackformen kaufen {Partnerlink als Beispiel}, aber nur für einen Kuchen wollte ich das nicht und zwei Porzellanschalen aus unserer Küche kamen von der Form her infrage. 
 

Backen in Porzellanschalen 

 

Also erst einmal gegoogelt und ja, man kann tatsächlich darin backen. Sie werden noch heißer gebrannt und Auflaufformen bestehen ja auch aus Keramik oder Porzellan. 
 
 
Ich war beim Backen zwar noch etwas skeptisch, aber beide Schalen sind heil geblieben und eine Igelform haben sie auch hinbekommen. Also schaut einfach mal bei Euch Zuhause, ob ihr eine Form habt, die dafür geeignet ist, bevor Ihr eine kauft. 
 

Backen mit Kindern 

 
Wir haben mit dem Teig zwei Schalen gefüllt und auch noch einen Igel für uns gemacht. Habt Ihr nur eine Schale, könnt Ihr auch die Hälfte vom Teig nehmen. Die Kinder können bei dem ganzen Kuchen wunderbar mithelfen und es macht großen Spaß zu sehen, wie langsam der Igel entsteht.
 

Ihr braucht für den Igelkuchen an Zutaten: 

 
* 300 Gramm Mehl

* 150 Gramm Zucker {oder eine Zuckeralternative}
 
* 1 Päckchen Backpulver

* 1 Päckchen Vanillezucker 

* 100 Gramm Butter

* 200 ml Milch {oder Milchersatz}

* 80 Gramm Zartbitter Schokostreusel 

* Etwas Butter zum Einfetten 

* Dazu je nach Größe des Igels ein bis zwei Packungen Schokoglasur in Zartbitter

* Zuckeraugen {bei den Backwaren}

* 1-2 Packungen Mikado Sticks Zartbitter {gibt’s bei den Süßwaren, auf dem Igel werden sie halbiert}

* Marzipanmasse 

* Etwas Puderzucker

* Einen Schokodrops
 

So wird der Igelkuchen gemacht: 

 
Zuerst alle Zutaten für den Teig miteinander vermischen. Die Schokostreusel am Schluss vorsichtig unterheben.
Die Form einfetten und den Teig einfüllen. 
 

Den Kuchen bei 160 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen. Die Backzeit hängt auch etwas mit der Größe Eurer Form zusammen und kann sich auch verlängern oder verkürzen. Daher zwischendurch die Stäbchenprobe machen. 
 
Ist der Kuchen fertig und etwas abgekühlt, ihn vorsichtig aus der Form holen. Ich habe die Porzellanform dafür auf ein Brett gelegt und vorsichtig darauf geklopft. Dann hat der Kuchen sich gelöst. 
 

Die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen und zu 3/4 über den Igel gießen. Ist der Kopf ohne Schoki, finde ich es persönlich hübscher. Ihr könnt aber auch den ganzen Igel mit der Kuvertüre übergießen.


Den Puderzucker mit ganz wenig Wasser anrühren und damit zwei Zuckeraugen aufkleben. 
 

 Aus dem Marzipan eine Nase formen und wenn Ihr wollt, noch einen Schokodrops als Spitze draufdrücken. Die Nase mit etwas Puderzucker aufkleben. 

 Nun die Mikado Stäbchen einmal durchbrechen und in den Igelkörper als Stacheln stecken. 

Igel Nummer 1, komplett mit Kuvertüre

Igel Nummer 2, der Kopf ist ohne Kuvertüre

 
Die Kuvertüre nun gut trocknen lassen und dann ist der süße Igelkuchen fertig. Man kann ihn auch gut einen Tag vorher vorbereiten. Der Teig bleibt schön saftig und frisch.
  

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen und Verzieren,



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