Rezept für den leckersten Rhabarberstreuselkuchen

Im Moment gibt es wieder so viele leckere Dinge, wir den Rhabarber, der nun überall fleißig wächst und in Supermärkten und auf dem Wochenmarkt zu bekommen ist? 

Ich liebe diese großen grünen Blütter und die rote Farbe der Stiele, man bekommt sofort Lust darauf, etwas mit dem Rhabarber zu zaubern! 


Habt Ihr das Glück und der Rhabarber wächst sogar in Eurem Garten, werden die Stiele bei der Ernte einfach sanft herausgedreht. Sie dürfen nur nicht abgeschnitten werden, damit die Enden nicht verschimmeln. Und es sollte nicht die ganze Pflanze auf einmal geerntet werden, sondern maximal ein Drittel bis die Hälfte der Stiele. Der Rest braucht Zeit, um sich bis zur nächsten Ernte zu erholen. Pro Pflanze kann man zwei bis dreimal pro Saison ernten. Da kommt eine ganze Menge Rhabarber zusammen.


Vom Rhabarber wird das große Blatt abgeschnitten und der Stiel für die Weiterverarbeitung gewaschen und geschält. Ich kenne einige, die Schälen den Rhabarber nicht, sondern schneiden ihn nur in kleine Stücke. Mir ist es jedoch zu faserig!

Und heute habe ich Euch ein Rezept, für einen superleckeren und ganz einfachen Rhabarberstreuselkuchen, mitgebracht.


Ihr braucht eine mit Butter gefettete 24er oder 26er Springform.  

 Zutaten für den Boden und die Streusel:
* 250 Gramm weiche Butter
* 400 Gramm Dinkelmehl (Typ 630)  
* 120 Gramm Rohrohrzucker
* 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
* 700 Gramm Rhabarber 
 * 50 Gramm Rohrohrzucker 

Dazu:
* Zwei Becher Sahne
* Ein Päckchen Vanillezucker


Den Rhabarber waschen, schälen, klein schneiden und mit dem Zucker und etwas Wasser weich kochen. Hat man zuviel Wasser genommen, den Rhabarber nach dem Kochen in ein Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen. Daraus kann man wunderbar eine Rhabarberschorle (mit Wasser aufgefüllt) selber machen.

Das Mehl, den Zucker, die weiche Butter und das Salz miteinander vermischen, so dass ein krümeliger Teig entsteht. 

2/3 des Teiges in die gefettete Form geben und mit den Fingern andrücken. Die weiche Rhabarberfüllung hinauf geben und gut verteilen. Darauf den restlichen Teig krümelig verteilen, so dass es Streuseln sind. 

 Bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 40 Minuten im Ofen backen, bis die Streusel goldbraun sind. 

Zwei Becher Sahne mit dem Vanillezucker schlagen. 

Fertig ist das köstliche Nachmittagssüß. 


Lasst Euch den Rhabarber schmecken, denn schon mit Johanni, ist die Erntezeit wieder vorrüber. Bei einigen Sorten sogar schon früher. Dann freut sich die Pflanze über eine Portion Nährstoffe in Form von Dünger und das sie einmal ungestört für die nächste Saison wachsen und Kraft schöpfen darf.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit mit dem leckersten Rhabarberstreuselkuchen,


Kommentare:

  1. Liebe Tanja,
    da ich es gerade auf Instagram gelesen hab, wo Ihr seid, also unsere Favoriten im letzten Harzurlaub waren:
    Quedlinburg-Stadtbummel, dort unbedingt das Käsekuchen-Café (beim Schloß) anvesieren, Thale - die Talstation mit den verschiedensten Kinderattraktionen (unser Junge spricht noch heute ständig davon) und der Kletterwald und der Hexentanzplatz mit Sommerrodelbahn und tollem Tierpark (mit Wolfsgehege!!!) - wir waren während 1 Ferienwoche 2x in Thale und würden nächstes Mal direkt in Thale eine Unterkunft suchen. Und unvergeßlich wird die Burg Falkenstein für uns bleiben, dort durften wir einen gigantischen Uhu auf dem Arm halten, ein so berührendes Erlebnis, die Nähe dieses majestätischen Wesens spüren zu dürfen. Die Flugschau der Falknerei dort ist atemraubend;-)
    Schöne Ferientage und herzliebe Grüße
    Jana

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    1. Hallo liebe Jana, vielen Dank für die tollen Tipps. In Quedling war es sehr schön, so schöne Häuser und das Käsekuchencafé haben wir natürlich auch entdeckt. Nach Thale ging es dieses Mal leider nicht, dafür auf den Löwenzahnpfad. Der war richtig toll, bald zeige ich ihn hier auch genauer. Burg Falkenstein war dieses Wochenende ein Ritterfest, aber wir kommen sicher bald wieder und werden dann auch dort hinfahren.

      Ganz liebe Grüße, Tanja

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  2. Danke für das wunderbare Rezept! Werde es demnächst ausprobieren!
    LG Petra

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    1. Sehr gerne liebe Petra, er schmeckt soo gut.

      Liebe Grüße, Tanja

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