Das neueste Buch von Kirsten Boie "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte"

Das neueste Buch von Kirsten Boie "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte"

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Heute ist der letzte Tag meiner Bücherwoche und ich habe einen ganz besonderen Familienschatz für Euch. Das Buch von Kirsten Boie, "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte" (Partnerlink), das ganz neu im Oetinger Verlag erschienen ist. 


Die Geschichte beginnt dramatisch, denn ein großes Gewitter  kommt, ein Blitz schlägt in die große alte Fichte ein, die ganz kahl und morsch ist und sie fängt Feuer. Plötzlich steht der ganze Wald in Flammen und alle Tiere flüchten. 

 Doch dann hören die Tiere ein leises Weinen, denn der kleine noch graue Fuchs hat bei dem Feuer seine Familie verloren. Und da Fuchsmamas ihre Jungen niemals alleine lassen, solange sie noch grau sind, befürchten alle das Schlimmste. 


Die Tiere überlegen nacheinander, wer nun für den kleinen Fuchs Sorgen könnte. Aber das war gar nicht so einfach, denn entweder sie sind zu klein, oder sie haben Flügel und ein Nest, in dem der Fuchs nicht wohnen kann und der Dachs, der am Besten geeignet wäre, zeigte keinerlei Interesse. 

 
Und als der kleine Fuchs mit seinen Sommerhimmelblauen Augen das Reh anschaut und "Mama" sagt, ist klar, was Mama Reh nun zu tun hat. Sie nennt den kleinen Findling liebevoll "Blau-Auge" und nimmt ihn auf! 


Die anderen Waldbewohner, oder eher nun Wiesenbewohner, denn der Wald ist ja abgebrannt, trauen dem Fuchs aber nicht. Auch wenn es noch ein kleines Fuchskind ist, so bleibt der Fuchs in ihren Augen doch ein Fuchs! 


Allerlei Abenteuer warten nun auf den Fuchs und er muss noch jede Menge lernen. Zum Beispiel, wie man vor dem Wolf, der gerade erst in der Wolfsschlucht gesichtet wurde, flieht. Und vor den Zweifüßlern mit ihren Donnerflügeln! Das sind aus Sicht der Tiere die Menschen mit ihren Gewehren. 

 Denn dies macht die Besonderheit des Buches aus, die Geschichte wird aus der Perspektive der Tiere geschrieben. Für diese sind viele Dinge, die die Menschen tun und haben, unerklärlich. Auch man selbst kommt beim Lesen immer wieder ins Grübeln, zum Beispiel wie gefährlich es für die Tiere ist, wenn die Felder abgeerntet werden.


Denn zusammen mit ihren Kindern und Blau-Auge zieht Mutter Reh auf ein Weizenfeld. Solange, bis die Zweifüßler mit ihren brüllenden Ungeheuern kommen und die Felder abernten. Dann haben sie kein zu Hause mehr. 

Mama Reh kümmert sich rührend um den kleinen Fuchs und ihre Kinder und bringt ihm vieles bei. Aber er vermisst seine Fuchsfamilie. Und er hat das Gefühl nur ein Tier vertraut ihm wirklich, das kleine Reh Vielpunkt. Aber genau dieses verliert er auf der Flucht vor dem Wolf. 


Wird Blau-Auge seinen Freund wiederfinden? Bleibt ein Fuchs wirklich immer ein Fuchs? Und muss er irgendwann die Reh-Familie wieder verlassen? Eins steht jedoch fest, am Ende wird meistens alles gut.

 Liebevoll und mit vielen wichtigen Botschaften zwischen den Zeilen, erzählt Kirsten Boie in dem Buch "Der Fuchs, der ein Reh sein wollte" (Partnerlink) eine Geschichte über Freundschaft, Toleranz und wie man frei von Vorurteilen, anderen begegnen sollte. 

 Das Buch hat 40 kurze Kapitel, eignet sich wunderbar zum (abendlichen) Vorlesen und für alle Erstleser. Ich finde, die zauberhaften Illustrationen von Barbara Scholz unterstreichen die Geschichte und machen das Buch zu einem ganz besonderen Bücherschatz, von dem auch meine Kinder ganz begeistert sind. 


Kirsten Boie
Oetinger Verlag
192 Seiten
ISBN: 978-3-7891-0953-9


Ich wünsche Eurer ganzen Familie viel Freude 
mit diesem Buch,  


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  1. Liebe Tanja,
    das Buch sieht total schön aus und auch die Geschichte klingt toll.
    Deine Bilder lassen das Buch noch toller wirken.
    Vielen Dank für die schöne Vorstellung.
    Liebe Grüße Marie

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