Wie werde ich ein Inkluencer?

Wie werde ich ein Inkluencer?


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Ich war schon immer ein engagierter Mensch und bevor meine Kinder auf der Welt waren, war ich in vielen verschiedenen Projekten aktiv, in denen es um Inklusion ging! 

Ich arbeitete hauptberuflich viele Jahre in der Frühförderung und im Elementarbereich in einer sondertherapeutischen Kleingruppe, also mit Kindern, die besonderen Förderbedarf hatten. Und ich gab Eltern, Erzieherinnen und Menschen in einer heilpädagogischen Ausbildung Unterricht in Gebärdensprache und arbeitete viele Jahre ehrenamtlich in einem Projekt, das Schulen für gehörlose Kinder in Uganda unterstütze. 

Sozial aktiv und engagiert 


Auch während des Studiums war ich in so vielen sozialen Projekten aktiv! In Jugendclubs, in denen mit den Kindern und Jugendlichen gekocht, genäht, gebastelt und getanzt wurde. Ich begleitete einen Jungen in seinem Alltag, der als einziger in einer großen gehörlosen Familie hörend war und damit eine große Außenseiterrolle einnahm. 

Ja, sogar mein allererster Job als Babysitterin war mit einem Kind mit einer Hemiparese. Also einer halbseitigen Lähmung, die bei dem Mädchen aufgrund von Sauerstoffmangel bei der Geburt entstanden war. Die Eltern hatten damals große Schwierigkeiten eine Babysitterin zu finden, die sich dieser Aufgabe gewachsen fühlte. Aber für mich war es auch als Jugendliche schon selbstverständlich, mich sozial zu engagieren und auch gerne besonderen Herausforderungen zu stellen!

Gelebte Inklusion

  
Inklusion war und ist immer ein Thema von mir und meiner Familie, ohne das es uns dabei bewusst ist. So sind auch ganz selbstverständlich zwei Paten meiner Kinder hörbehinderte Freunde von uns und der Gottesdienst wurde damals einfach von einem Gebärdensprachdolmetscher übersetzt. Auch in dem Freundeskreis meiner Kinder sind Kinder mit Down-Syndrom und Inklusion wird gelebt, ohne das bei uns viel Tamtam darum gemacht wird. Sich sozial zu engagieren und Inklusion zu leben, gehört einfach dazu. 


Wir leben Inklusion


Genau das macht Inklusion auch für mich aus! Es bedeutet, dass Menschen, egal wie sie aussehen, welche Sprache sie sprechen oder ob sie eine Behinderung haben, einfach dazugehören. Im Kindergarten, in der Schule, auf der Arbeit, in unserem Freundeskreis und in unserer Freizeit. So gehen wir auch regelmäßig in ein Café zum Frühstücken und Kaffee trinken, das von Menschen mit Behinderungen geführt wird. 

Und wenn wir unterwegs oder auf Reisen sind, achte ich automatisch immer darauf, wie barrierefrei Wege sind. Egal ob mit einem Kinderwagen oder mit einem Rollstuhl! Ich finde es ganz wichtig, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben. Auch bei schönen Ausflügen, Ausstellungen und Erlebnissen. 

Engagement muss nicht immer groß sein


Tatsächlich schaffe ich es mit den drei Kindern, unserem großen Haushalt und meiner Arbeit nicht mehr, mich sozialen Projekten so zu widmen und mich so zu engagieren, wie ich es gerne würde. Aber ich weiß, diese Zeit wird wiederkommen und ich habe schon ein paar Projekte im Auge, in denen ich dann aktiv sein möchte. 

Was aber im Moment gut möglich ist, das wir uns als Familie und ich mich in kleinen Bereichen engagiere! Denn Inklusion und soziales Engagement müssen weder zeitaufwendig, noch große Projekte sein. Es gibt viele kleine Möglichkeiten, etwas für Andere zu tun. 



Engagement hat viele Gesichter 


Man kann einkaufen für anderen Menschen, die es nicht mehr so gut können. Mit Kindern, deren Eltern viel arbeiten spielen oder ihnen vorzulesen. Ich kenne eine Frau, die mit ihrem Hund ältere Menschen in Pflegeheimen besucht und ihnen Gesellschaft leistet. Unsere Nachbarin kümmert sich um verletzte und kranke Igel. Und ihre Freundin nimmt spanische Straßenhunde bei sich auf, um diese gesund zu pflegen und danach weiterzuvermitteln. 

Man kann Müll für eine saubere Umwelt in der Stadt, im Wald oder am Strand sammeln. Etwas, das ich regelmäßig mit meinen Kindern mache. Oder Kindern Hausaufgabenhilfe geben. Selbst ein Freund von uns, der alle paar Jahre ehrenamtlich als Wahlhelfer aktiv ist, engagiert sich für das Wohl der Gemeinschaft. Und richtig klasse finde ich auch die Aktion, in der aus Legosteinen Rampen für Menschen mit Behinderung gebaut werden

Alle können sich sozial engagieren


Menschen, die sich engagieren gehören meiner Erfahrung nach nicht zu einer bestimmten Gruppe! Sie sind Jung und Alt, in der Ausbildung, im Studium oder schon berufstätig und es sind Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für Andere einsetzen. 

Denn soziales Engagement bedeutet nicht, dass man sich automatisch für, auf den ersten Blick Schwächere, einsetzt. Sondern es bedeutet in meinen Augen, dass sich alle Menschen freiwillig für eine gute Sache einsetzen. Und damit für eine Gesellschaft sorgen, in der wir alle gerne und vor allem gleichberechtigt leben können und auch wollen. 

Sei auch ein Inkluencer 


Die Aktion Mensch hat seit ihrer Gründung im Jahr 1964 mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Monatlich unterstützt sie bis zu 1.000 soziale Projekte.

Denn Inklusion ist durch die UN-Behindertenrechtskonvention ein Menschenrecht geworden und sollte für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit sein. Dies ist zwar noch ein langer und steiniger Weg, aber er wird einfacher, wenn wir alle im Kleinen und im Großen mithelfen. 

Wir alle können mit unserem Engagement Teil von einem „echt sozialen Netzwerk werden. Die „Aktion Mensch“ hat hierfür eine ganz besondere Webseite geschaffen. Auf dieser kann man sich über die verschiedenen Arten von sozialem Engagement informieren und auf der Freiwilligen Plattform anhand der Postleitzahl suchen, was für kleine und größere Projekte es in der Nähe gibt, bei denen man mithelfen kann. 

Internationale Gebärde für "I like you"
Man kann dort nachschauen, was für ein Engagement-Typ man ist und dabei auch das tolle, unverkäufliche und nachhaltig produzierte #Inkluencer T-Shirt gewinnen, das ich auf den Bildern trage. 

Es gibt viele spannende Geschichten von Menschen, die bereits durch die Aktion Mensch gefördert worden sind. Und wenn Ihr sogar selbst schon aktiv seid oder das Engagement eines Anderen bereichert Dein Leben, dann könnt Ihr auf der Webseite Eure eigene Geschichte erzählen und uns alle daran teilhaben lassen. 

Ich bin gespannt und wünsche Euch viel Spaß mit der neuen Webseite und viel Glück, wenn Ihr bei der tollen Verlosung mitmacht.



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