Geocaching mit Kindern

Geocaching mit Kindern

 Wir lieben es in der Natur unterwegs zu sein und während der verschiedenen Jahreszeiten die Welt immer wieder neu zu entdecken. Vor allem in den letzten Monaten, haben wir die Natur sehr zu schätzen gelernt und waren viel mehr draußen. Aber tatsächlich ist es nicht immer so einfach, die Kinder zu motivieren, mitzukommen. 
 

Mit Kindern in der Natur

 
Wir wohnen zwar in Strand- und Ostseenähe. Aber wenn man es immer „vor der Tür“ hat, wird es auch mal langweilig. Wir machen viele Fahrradtouren, fahren Rollschuhe oder Roller und auch die umliegenden Wildparks und Waldspielplätze kennen unsere Kinder schon auswendig. 
 
Auf der Suche nach...

Geocaching mit Kindern 

 
Als unsere Freunde dann von ihren regelmäßigen Geocaching Touren erzählten und wie begeistert die Kinder mitmachen, wurden auch wir neugierig. Daher zogen wir vor einigen Monaten zusammen mit unseren Freunden los und lernten das erste Mal das Geocaching kennen. Denn sie gehen regelmäßig auf die Suche nach einem Cache, sogar während ihrer Reisen. Tatsächlich soll es weltweit mehr als 3 Millionen aktive Caches geben, die man finden kann. 
 
Vor ein paar Wochen beim Geocaching mit unseren Freunden

Und ich freue mich sehr, dass unser Freund Dirk, der uns zusammen mit seiner Familie in das Geocaching eingeweiht hat, einen Blogpost für mich darüber geschrieben hat. Denn vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust mit Eurer Familie loszuziehen und einen kleinen oder größeren „Schatz“ zu suchen? Es ist gar nicht schwer und macht großen Spaß. 
Und ab hier übernimmt nun Dirk.
 

Was ist Geocaching? 

 
Geocaching – den Begriff werden viele schon einmal gehört haben, aber was sich so genau dahinter verbirgt, ist nur wenigen bekannt. Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd, bei der eine versteckte Dose gesucht wird. 
 
 
Grosse Freude, wenn man den Cache gefunden hat {aber so nur, wenn kein Muggel zuschaut}

In der Dose befindet sich ein Logbuch, in das sich der Finder eintragen kann, um zu zeigen, dass er den Cache gefunden hat. Der Geocacher erhält als Information, wo die Dose zu suchen ist, die Koordinaten, also genaue Angaben zum Längen- und Breitengrad. Das hört sich nun sehr kompliziert an, ist es aber nicht. 
 
Manchmal ist das Logbuch nur ein Mini-Zettel, manchmal eine ganze Rolle
 
Für das Smartphone gibt es verschiedene Geocaching-Apps, die die genaue Position des Caches und des eigenen Standorts auf einer Landkarte zeigen. So wird man zum Zielbereich geführt, wo dann die eigentliche Suche losgeht. 
 

Geocaching in der Natur und in der Stadt 

 
Geocaches sind sowohl in Städten als auch in der Natur zu finden. Viele Verstecke sind sehr ideenreich gewählt, so dass die Suche nicht einfach ist und manchmal auch ohne Erfolg bleibt. 
 

Die Dosen können zwischen Baumwurzeln, mit Magneten an Verkehrsschildern, unter Brücken, auf Bäumen, in ausgehölten Ästen oder sonst wo versteckt sein. 
 

Genaue Angaben in der Geocaching-App 

 
Um dem Sucher die Schwierigkeit des Verstecks anzuzeigen, ist zu jedem Geocache eine Bewertung hinterlegt. Als Anfänger sollte man lieber mit einem niedrigen Schwierigkeitsgrad beginnen, um sich dann mit zunehmender Erfahrung auch an schwierigere heranzuwagen. 
 

Oftmals spielt auch die Größe der Dose eine Rolle, wie schwer diese zu finden ist. Die Größen variieren von Fingernagelgröße bis zu der eines Schuhkartons. 
 

Es gibt viele verschiedene Caches –Arten 

 
In den größeren Caches befinden sich manchmal neben dem Logbuch noch Gegenstände wie zum Beispiel kleine Figuren, die im Tausch gegen andere Sachen mitgenommen werden können, oder sogenannte Trackables
 

Hierbei handelt es sich um spezielle Gegenstände, die von ihrem Eigentümer ausgelegt worden sind, um von Geocache zu Geocache zu reisen. Es gibt ganz verschiedene Gegenstände. Von Kuscheltieren, kleinen Münzen, Schlüsselanhängern bis hin zu Figuren und vielem mehr.
 
Auch der Kleine ist natürlich immer mit dabei

Die Trackables – Gegenstände die mit wandern 

 
Die Reiseroute der Trackables kann dann im Internet nachverfolgt werden, da jeder Trackable einen Code hat, den man in der App loggen muss, wenn er für die Weiterreise zum nächsten Geocache mitgenommen wird. Einige sind sogar schon über 100.000 km gereist. 
 


Verschiedene Arten von Geocaches

 
Die Welt des Geocachens ist noch viel umfangreicher, was aber den Rahmen hier sprengen würde. Hinweisen möchte ich noch auf die verschiedenen Arten von Geocaches. Bei den „Traditionellen“ sind bereits die Zielkoordinaten in der Geocachebeschreibung hinterlegt. 
 
Manchmal muss man hoch hinaus und das Rätsel findet man auf einem Baum.

Daneben gibt es noch weitere wie zum Beispiel Multicaches, bei denen an verschiedenen Stationen Informationen gesammelt werden, aus denen sich dann die Zielkoordinaten ergeben. Weit verbreitet sind auch Rätselcaches, die gelöst werden müssen, um an die Koordinaten zu gelangen. 
 
Oder man sucht den ganzen Boden ab, denn hier muss er sein!
 
Diese sind oftmals recht schwierig und können stundenlanges Kopfzerbrechen bereiten. Dazu gibt es auch Wassercaches oder Nachtcaches, für die man eine spezielle Ausrüstung benötigt. 
 

Die besten Geocaching-App´s

 
Um mit dem Geocachen zu starten, muss man sich auf einer Geocaching-Plattform anmelden. Am meisten genutzt ist die kostenlose App www.geocaching.com. Hier gibt man sich einen möglichst fantasievollen Namen, den man später in das jeweilige Logbuch des gefundenen Geocaches einträgt. 
 
So kann ein Logbuch auch aussehen

Man kann seinen Account auch noch auf einen Premiumaccount hochstufen, dieser kostet dann allerdings jährlich eine Gebühr. Ist man regelmäßig auf der Suche nach Caches und die Kostenlosen sind bereits alle gefunden, lohnt es sich darüber nachzudenken.
 
Dazu empfehle ich für das Smartphone die App c:geo. Sowohl die Anmeldung als auch die App sind kostenlos. 
 

Hat man sich angemeldet, sucht man sich einen Cache mit einem niedrigen Schwierigkeitsgrad in der Nähe heraus, steckt einen Stift ein und dann kann es losgehen.
 
Manchmal geht es über Stock und Stein und Bachläufe...

Achtung Muggels! 

 
Wichtig: Geocacher achten darauf, dass keine „Muggels“ (so werden die Nichtgeocacher genannt) beim Bergen der Dose zusehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Dosen verschwinden. Um das zu vermeiden, sollen keine Muggels vom Standort der Dosen erfahren.
 
Jippi! Alle Caches gefunden {und nun ganz schön geschafft}!

 
Vielen Dank lieber Dirk für die tolle Einführung in das Geocachen. 
 
Ich wünsche Euch allen ganz viel Spaß beim Ausprobieren, 
 

 Dieser Blogpost enthält unbeaufttragte Links für die Apps.

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  1. Katharina Bertram12. Januar 2021 um 23:07

    Danke für den informativen Beitrag, er hat uns sehr geholfen! Meine Kinder wollten es schon lange mal ausprobieren. Nun sind wir am Wochenende los und haben sogar etwas gefunden.

    Viele Grüße, Katharina

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    1. Hallo liebe Katharina, das ist klasse! Euch weiterhin viel Spaß.

      Viele Grüße, Tanja

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  2. werkstatt@decker-luebeck.de22. Januar 2021 um 18:06

    Eben hatten wir eine private Videokonferenz und das Thema war u.a. Geocaching. jetzt bin ich froh in Deinem Artikel mehr darüber zu lesen. Ein spannendes Thema, danke ! Überhaupt sind Deine Beiträge informativ und anregend.
    Viele Grüße, Barbara

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    1. Danke liebe Barbara, das freut mich sehr.

      Ganz liebe Grüße, Tanja

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