Gemüsebrühe ganz leicht selbst gemacht

Gemüsebrühe ganz leicht selbst gemacht


Seit Kindertagen bin ich ein großer Suppenfan und zum Glück mag auch der Rest meiner Familie sehr gerne Suppen und Eintöpfe essen. Egal ob Hühnersuppe, Kartoffelsuppe, Linsensuppe, Erbsensuppe, verschiedene Gemüsesuppen oder einfach eine stärkende Brühe mit Nudeln. Gerade im Herbst und Winter können wir nicht genug davon bekommen.

Suppen und Eintöpfe im Herbst und Winter 

 


Nun greift man beim Suppe kochen ja schnell mal zum Brühwürfel oder fertigen Pulver für die Suppenbrühe. Das braucht man aber nicht, wenn man sowieso regelmäßig Gemüse zum Mittag oder als Rohkost isst. Denn aus den Schalen lassen sich wunderbar gesunde und schnelle Gemüsebrühen selber herstellen, die sich im Kühlschrank gut eine Woche halten.   


Gesunde Gemüsebrühe schnell selbst gemacht   


Dafür nehmt Ihr einfach alle möglichen gewaschenen Schalen von Gemüseresten, wie zum Beispiel von Möhren, Kohlrabi, Steckrüben, Kürbis, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie, Lauch, Mairübchen usw.. Dazu Reste von Kräutern wie Petersilienstängel, Schnittlauch usw. Und auch die trocknen Schalen von Zwiebeln oder dem Knoblauch könnt Ihr hier wiederverwenden. 

Die Reste könnt Ihr auch in einer geschlossenen Dose ein paar Tage im Kühlschrank sammeln. 


Gemüsebrühe einfach kochen 

 

 Nun die Gemüseschalen mit verschiedenen Gewürzen in einem großen Topf mit Wasser aufkochen. Das Wasser sollte alles Gemüse bedecken. Wenn die Brühe etwas milder sein soll, weil zum Beispiel Kinder mitessen, nur leichte Gewürze wie Salz, etwas Pfeffer, Petersilie und Schnittlauch hinzunehmen. 

 

Die Gewürze an die spätere Suppe anpassen


Soll die Brühe für ein deftiges Gericht werden, zum Beispiel eine Rindfleischsuppe, kann man auch noch Lorbeer, Thymian oder ein paar Wacholderbeeren hinzugeben. Das schmeckt aber nicht, wenn man die Brühe später beispielsweise für eine Hühnersuppe verwenden möchte. Daher lieber erst einmal ausprobieren und sparsam beim Würzen sein.


Nun alles zusammen ungefähr 15 Minuten lang köcheln und die Brühe danach in kleine Flaschen oder Weckgläser umfüllen. Ich lege dafür ein feines Küchensieb über die Öffnung und verwende eine kleine Suppenkelle zum Umfüllen. Wenn die Brühe erkaltet ist, sie geschlossen im Kühlschrank aufbewahren. 

Alle Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten 


Das Besondere an der selbst gemachten Gemüsebrühe ist, dass man alle wertvollen Vitamine und Mineralstoffe die sich noch unter und in der Schale befinden behält. Man braucht keine fertigen Produkte, spart Geld und den Unterschied schmeckt man deutlich. Dazu kann man den Salzgehalt selbst bestimmen.


Dazu verwendet man das ganze Gemüse und kann den weichgekochten Rest später in den Biomüll oder auf den Kompost geben. 

Aus unserer letzten Brühe wurde eine Rindfleischsuppe mit Gemüse und eine Brühe mit Nudeln, die Kinder lieben das am Abend, nach einem Tag an der frischen kühlen Luft. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Kochen und Ausprobieren, 


  1. Daran habe ich noch nie gedacht, aber du hast völlig recht. Bisher habe ich nur unsere Apfelschalen für Tee getrocknet. Danke für den Anstoß, jetzt landen die Gemüsereste erst gekocht in der Biotonne. Lieben Gruß

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    1. Das freut mich, viel Spaß beim Ausprobieren.

      Liebe Grüße, Tanja

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♥ Danke, dass Du Dir für ein paar Worte Zeit nimmst ♥



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